Beschluss Kreuzzwang

Der AStA/ SprecherInnenrat soll sich dafür einsetzen, dass die Universität Passau gegen den Beschluss der bayerischen Staatsregierung vom 25.04.2018, in allen staatlichen Gebäuden Kreuze anzubringen, klar Stellung bezieht und jeglichen Spielraum nutzt, damit dieser Beschluss an der Universität Passau nicht umgesetzt wird. Innenminister Joachim Herrmann äußerte nach der entsprechenden Kabinettssitzung, dass es Universitäten freistehe, diese Vorgabe umzusetzen. Die Universität Passau ist aufgefordert, dieser Empfehlung der Staatsregierung nicht nachzukommen.
Weiterhin bekennen wir uns als Studierendenvertretung zur Trennung von Staat und Kirche und verbitten uns die Instrumentalisierung von religiösen Symbolen für wahlkampftaktische Gründe, insbesondere in öffentlichen Institutionen. Religion ist Privatsache, öffentliche Institutionen und Staatsbedienstete während des Dienstes haben neutral zu sein. Universitäten sind ein Ort der Lehre und Forschung. Abseits von theologischen Fakultäten und historischen Gebäuden mit religiöser Geschichte ist das anbringen religiöser und weltanschaulicher Symbole nicht angemessen.